Alles Podcasts, oder was?
Vielerorts wird ja derzeit darüber diskutiert ob Podcasts nun tot sind oder nicht. Ich sage: Weder noch.
In allgemeinen Diskussionen um dieses Thema begegnen mir immer wieder ganz unterschiedliche Ansichten darüber, was ein Podcast überhaupt ist. Vielleicht eins vorweg: Podcasts sind kein Massenmedium und werden es auch nie sein. So ist das halt mit Buzz-Words: Alle sprechen drüber, kaum jemand weiß aber was sich wirklich hinter dem Begriff versteckt.
Podcasts auf einer Webseite sind erstmal nichts anderes als Mediendateien, wie Audio und Video, die zum Download angeboten werden. Natürlich habe ich auch ganz oft die Möglichkeit mir diese Dateien auf der Webseite anzuhören, bzw. anzusehen oder einfach auf meinen Computer herunter zu laden
Das an sich ist nichts Neues.

Wo ist nun der Unterschied zu herkömmlichen Media Angeboten? Allen Podcasts ist gemein, dass sie auch über einen Feed bereitgestellt werden und inhaltlich meistens einen Serien-Charakter haben. Die Kombination von einem Serie-Charakter und der technischen Möglichkeit, per RSS diese Serie zu abonnieren, ermöglicht das automatische empfangen eines Podcast auf einem Podcast Client. Und all dies ohne dass die jeweilige publizierende Webseite dazu besucht werden müsste.
Der bekannteste Podcast Client ist wohl iTunes. Mit iTunes kann ich mir die Podcasts raussuchen, die mich interessieren, abonnieren und bequem verwalten. Eine auf Listung aller Podcast Clients gibt es hier: Podcast Clients
Und nun kommen wir zum zweiten Unterschied: Durch einen Podcast Client wie iTunes kann ich sehr komfortabel meine Media Dateien auf mobile Endgeräte, wie einen iPod oder ein iPhone, kopieren und mitnehmen.
Also ich kann meine abonnierte Serie „mitnehmen“ und unabhängig von Sendezeit und Ort konsumieren. Und dies ist der eigentliche Unterscheid zu herkömmlichen Media Angeboten im Web.