Jan
20
2008
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Alles Podcasts, oder was?

Vielerorts wird ja derzeit darüber diskutiert ob Podcasts nun tot sind oder nicht. Ich sage: Weder noch.

In allgemeinen Diskussionen um dieses Thema begegnen mir immer wieder ganz unterschiedliche Ansichten darüber, was ein Podcast überhaupt ist. Vielleicht eins vorweg: Podcasts sind kein Massenmedium und werden es auch nie sein. So ist das halt mit Buzz-Words: Alle sprechen drüber, kaum jemand weiß aber was sich wirklich hinter dem Begriff versteckt.

Podcasts auf einer Webseite sind erstmal nichts anderes als Mediendateien, wie Audio und Video, die zum Download angeboten werden. Natürlich habe ich auch ganz oft die Möglichkeit mir diese Dateien auf der Webseite anzuhören, bzw. anzusehen oder einfach auf meinen Computer herunter zu laden

Das an sich ist nichts Neues.

Podcast Icon
Wo ist nun der Unterschied zu herkömmlichen Media Angeboten? Allen Podcasts ist gemein, dass sie auch über einen Feed bereitgestellt werden und inhaltlich meistens einen Serien-Charakter haben. Die Kombination von einem Serie-Charakter und der technischen Möglichkeit, per RSS diese Serie zu abonnieren, ermöglicht das automatische empfangen eines Podcast auf einem Podcast Client. Und all dies ohne dass die jeweilige publizierende Webseite dazu besucht werden müsste.

Der bekannteste Podcast Client ist wohl iTunes. Mit iTunes kann ich mir die Podcasts raussuchen, die mich interessieren, abonnieren und bequem verwalten. Eine auf Listung aller Podcast Clients gibt es hier: Podcast Clients

Und nun kommen wir zum zweiten Unterschied: Durch einen Podcast Client wie iTunes kann ich sehr komfortabel meine Media Dateien auf mobile Endgeräte, wie einen iPod oder ein iPhone, kopieren und mitnehmen.

Also ich kann meine abonnierte Serie „mitnehmen“ und unabhängig von Sendezeit und Ort konsumieren. Und dies ist der eigentliche Unterscheid zu herkömmlichen Media Angeboten im Web.

Written by Bla in: Allgemein |
Jan
05
2008
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Mangelndes Feingefühl bei Xing

Nun gibt es auch Werbung auf Xing, war zu erwarten, dass ich allerdings als Premium-Mitglied Werbung auf meiner Profilseite dulden muss und diese sogar vor mir “versteckt” wird, ist schon ein echter Hammer.

Jedem Marketing-Menschen ist es klar, dass man Premium-Mitglieder mit Werbung vergrätzt, denn die Hauptmotivation für ein Angebot zu bezahlen, die ist eben von Werbung verschont zu bleiben. Auch bei Xing scheint man dies zu wissen und führt das neue Werbemodell heimlich ein, ohne dass die Premium-Mitglieder davon in Kenntnis gesetzt wurden, dass ihre Profile nun Werbung beinhalten. Man selbst sieht diese Werbung auf seinem Profil nicht.

Premium-Mitglieder erfuhren von dieser Neuerung dann in einschlägigen Medien wie zum Beispiel Horizont. Angeblich gibt es eine Opt-Out Funktion, ich habe diese jedoch noch nicht finden können.

Das Communities Geschäftsmodelle brauchen ist klar, denn auch ohne einen Investor oder Sharholder kosten Communities Geld. Jede Community braucht Geld für die Infrastruktur, für Personal und Marketing.

Würde das Werbemodell von Xing sich auf die nicht zahlenden Mitglieder beschränken, hätte kein Hahn danach gekräht. Letztendlich fällt Xing über die eigene Raffgier, denn es ist meiner Ansicht nach nur eine Frage der Zeit, bis Xing von diesem Werbemodell wieder Abstand nehmen wird.

Warum soll ich für eine Premiummitgliedschaft bezahlen, wenn dann auch noch über Werbung bei mir abkassiert wird?

Danke für das mangelnde Feingefühl liebe Xing Marketers!

Nachtrag:

Nach langem rumgesuche habe ich die Funktion gefunden, wo man die Werbung auf seinem Profil abschalten kann:

Werbung auf dem Profil abschalten

Written by Bla in: Soziale Netzwerke |

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