Das Saftblog und der Deutscher Olympischer Sportbund
Nun an dieser Stelle auch mal meinen Senf zum Thema.
Seid einigen Tagen beobachte ich das Geschehen rund um das Saftblog und dem DOSB und es gibt drei Dinge, die mir sehr zu denken geben. (Hier eine Zusammenfassung der Ereignisse…)
Zum einen ist es die Erkenntnis, dass Allgemeingut mal wieder total kommerzialisiert ist, ähnlich wie der Fußball. Der olympische Gedanke gehört der Menschheit und nicht irgendwelchen Funktionären, auch wenn es juristisch anders aussehen mag.
Zum anderen zeigt es mal wieder, dass dem Abmahnwahn in Deutschland immer noch keine Grenzen gesetzt sind und Anwälte sich weiter die Hände reiben. Nun ja irgendwie müssen die ganzen Juristen ja beschäftigt werden…
Und zu guter letzt ist es ein eklatanter Eingriff in die freie Meinungsäußerung, denn wenn man sich mal genau vor Augen führt, welche Auswirkung diese Auseinandersetzung zwischen dem Saftblog und dem DOSB hat, dann stellt man fest, dass man jedes Mal Gefahr läuft eine aberwitzige Abmahnung zu kassieren wann man z.B. über ein Produkt seine Meinung äußert, denn dann findet ja auch die Produktmarke Erwähnung.
Beispiel: Ich kaufe mir ein neues Handy und publiziere, in meinem Blog, einen Erfahrungsbericht dazu. Natürlich teile ich der Leserschaft dann mit um welches Gerät es sich exakt handelt und genau in diesem Moment gehe ich dann, dass unkalkulierbare Risiko ein, eine Abmahnung auf Grund von Marken- und Urheberrechtsverletzungen zu kassieren.
Ne, so geht es wirklich nicht und ich hoffe sehr, dass das DOSB sein Gebaren überdenkt oder die Firma Walther, Betreiber des Saftblog, sich mit aller Macht dagegen stellt.
Sollte das DOSB mit der Forderung durchkommen, könnte das die Firma ruinieren und zig Arbeitsplätze würden vernichtet werden.
Toller Olympischer Gedanke…
Weitere Hintergrund Informationen gibt es auf:
